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Anja & Andreas Baron
Reise nach China 2012
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Beim Taijiquan handelt es sich um eine Aneinanderfügung von lockeren, sanften und anmutigen Bewegungen, die mit korrekter Körperhaltung, natürlicher Atemtechnik und entsprechender geistiger Einstellung ausgeführt werden. Im Laufe seiner Jahrhunderte alten Geschichte entwickelte sich das Taijiquan zu einer vorzüglichen Übung, um Körper und Geist gesund zu halten bzw. zu heilen.

So kann Taijiquan für jeden etwas anderes bedeuten: Der eine schätzt die harmonischen Bewegungsabläufe des Taijiquan, um sich zu entspannen und sich von den Mühen des Alltags zu erholen. Ein anderer möchte durch Taijiquan seine Muskelkraft, Flexibilität oder das Konzentrationsvermögen erhöhen. Viele Kampfsportler weltweit üben Taijiquan, um ihre innere Energie kontrollieren und entfalten zu lernen und betreiben somit ein Tiefenstudium ihrer eigenen Kampfsportart. Für immer mehr kranke Menschen erweist sich das Taiji-Training als ein Weg zur Linderung von Beschwerden oder zur Unterstützung des Heilungsprozesses...


Dieses Trainingsangebot richtet sich an alle erwachsenen Personen.
Die Art und Weise des Trainings ist zudem hervorragend geeignet
für Personen mit

  • Störungen des Herz-Kreislauf-Systems
  • psychosomatischen Erkrankungen
  • Überreiztheit, Nervosität und anderen Stresserscheinungen
  • rheumatischen Beschwerden
  • Stoffwechselstörungen wie Diabetes, Adipositas und Osteoporose



Sie haben die Möglichkeit, einen zeitlich begrenzten und thematisierten Kurs zu besuchen und danach vertiefende und fortführende Übungsstunden zu erhalten.

Neue Interessenten nehmen zunächst an einem Einführungskurs teil, um die Inhalte und Übungsmethoden des Taijiquan sowie die Trainerin kennenzulernen. Hier können Sie sich entscheiden, ob Sie Ihr Training dauerhaft fortsetzen möchten.



  • Kursdauer 11 Wochen
  • Unterricht einmal wöchentlich, 60 min
  • begrenzte Teilnehmerzahl (max. ca. 20 Personen)
  • 85 m² Übungsraum mit Sport-Schwingboden und Spezial-Teppich
  • sehr gute Raumlüftung und Akustik für angenehme Übungsatmoshäre
  • raumbreite Spiegelwand
  • Foyer, Umkleideräume, WC´s, Duschen vorhanden
  • bei gutem Wetter ist Training in freier Natur möglich
  • Ausrüstung: lediglich bequeme Trainingsbekleidung
  • keine Vorkenntnisse erforderlich
  • Lehrmaterial (Handreichungen, Demo-DVD) inklusive



  • deutliche Steigerung des allgemeinen Wohlbefindens
  • sanftes Training von Muskulatur, Sehnen, Bändern, Knochen und Gelenken
  • Verbesserung von Atmung, Körperhaltung und Gleichgewichtsempfinden
  • Optimierung Ihrer Körperbauwerte (Muskelanteil, Organfettanteil)
  • Stressabbau und Besserung psychosomatischer Beschwerden
  • optimale und ganzheitliche gesundheitliche Prävention
  • Erarbeitung eines Wissens- und Technikrepertoires für selbständiges Üben
  • Entwicklung und Kanalisierung innerer Energien
  • ggfls. allmähliche Gewöhnung  an eine regelmäßige sportliche Aktivität



  • Erlernen charakteristischer Bewegungsabläufe
  • ständiges Dehnen und Lockern der Muskulatur
  • Erläuterungen zur Wirkungsweise des Tai-Chi auf die Gesundheit
  • umfangreiche und weitreichende theoretische Wissensvermittlung
  • Aufzeigen der traditionellen kampfsportspezifischen Bewegungsapplikationen
  • gezielte, Übungen zur Steuerung von Bewusstsein und Atmung
  • langsames, meditatives Üben
  • ständiges Wiederholen und Festigen erlernter Abläufe
  • allmählicher Übergang zu anspruchsvolleren Taijiquan-Übungsformen



Muskulatur:       Taiji-Training beinhaltet die ständige Bewegung des ganzen Körpers auf verschiedenste Art und Weise. Die gesamte Muskulatur wird bei optimaler Körperhaltung bewegt, gedehnt und gekräftigt. Eine kräftige und flexible Muskulatur wiederum wirkt sich positiv auf die Gesundheit der Knochen, Sehnen und ganz besonders der Gelenke aus. Zum Beispiel liegt eine große Schwäche älterer Menschen in ihren Füßen, da diese beim einfachen Gehen nicht im Ganzen beansprucht werden. Taijiquan fördert die Beweglichkeit und Kraft der Füße, die die Wurzeln unseres Körpers darstellen und verringert damit das allgemeine Risiko, sich zu verletzen.

Körperhaltung:      Die korrekte Körperhaltung ist zur Vermeidung von muskulären Dysbalancen sowie Schäden der Wirbelsäule (Bandscheiben) generell von entscheidender Bedeutung. Das Ausüben des Tai-Ji-Quan begünstigt die Herausbildung eines Gefühls für die richtige Körperhaltung und kräftigt die gesamte Rückenmuskulatur. Das Finden einer optimalen Körperhaltung bringt oftmals ein gesteigertes Lebensgefühl mit sich.

Nervensystem:      Nervenbahnen bedienen sich zum Teil der Muskelzellen. Die Übungen des Taijiquan bringen eine Geschmeidigkeit der Muskeln hervor, die der Arbeit des Nervensystems förderlich ist. Ein Ausdruck hierfür ist die gesteigerte Reaktionsfähigkeit des Übenden.

seelische Verfassung:      Entspannungsübungen aus dem Bereich des Tai-Ji-Quan sind ein Weg zu mehr Klarheit und Stille und damit ein wertvoller Ausgleich zu Alltags-Stress und Leistungsdruck.
Das Taijiquan wird nicht umsonst auch als „Meditation in Bewegung“ bezeichnet. Es fördert das gedankliche Loslassen und ermöglicht zugleich die volle Konzentration auf das augenblicklich Wesentliche. Das ruhige, bewusste Atmen schafft hierbei die Voraussetzung für das Zusammenspiel von Körper und Geist.
Der Übende erfährt eine regelrechte Erweiterung des Bewusstseins und kann auf diese Weise gedankliche Blockaden und Verkrampfungen selbst nachhaltig zerstreuen.
Oftmals geht mit der Zurückgewinnung des seelischen Gleichgewichtes auch die Heilung psychosomatischer Beschwerden einher. Sehr hoch zu schätzen ist in diesem Sinne die förderliche Auswirkung des dauerhaften Taiji-Trainings in leistungs- und altershomogenen Trainingsgruppen auf die psychosoziale Gesundheit des Übenden.



Die Geschichte des Taijiquan reicht bis zum Beginn des letzten Jahrtausends zurück. Sie ist von Legenden umwoben und daher schwer nachvollziehbar.
Taijiquan entwickelte sich in China jahrhundertelang als Kampfkunst in zahllosen unterschiedlichen Varianten und Ausdrucksformen.
Die heute weltweit bekannteste und am meisten praktizierte Art des Taijiquan ist der sogenannte Yang-Stil. Er wurde durch Yang Lu-Chan zur Mitte des 19. Jahrhunderts aus dem ursprünglichen Chen-Stil entwickelt. Die Söhne des Gründers verbreiteten und entwickelten den Yang-Stil im Sinne ihres Vaters weiter.
Zu Beginn des 20. Jahrhunderts, als sich China stark an Europa orientierte, wurden die traditionellen Kampfkünste sehr unpopulär und von der chinesischen Regierung verboten.
Aus diesem Grunde veränderte Yang Chen-Fu, der seinerzeitige Repräsentant des Yang-Taijiquan, den Schwerpunkt seines Stils weg von der Kampfkunst, hin zu einer ganzheitlichen Gesundheitsgymnastik. Das neue Taijiquan im Yang-Stil verbreitete sich seitdem in ganz China und gewann zunehmend an Bedeutung. Noch heute ist das Taijiquan dort ein Volkssport, wie hierzulande das Laufen oder Radfahren.
Im Jahr 1956 wurde vom Nationalen Sportkomitee der VR China aus dem Yang-Stil die so genannte „Peking-Form“ mit 24 Bewegungen abgeleitet, die heute sehr verbreitet ist und sich als vereinfachtes Taijiquan hervorragend für die Schulung von Anfängern eignet.
Das Taijiquan wird den Höhepunkt seines Erfolges im Jahr 2008 erreichen, wenn es zu den Olympischen Spielen in Peking erstmals als Demonstrations-Sportart vertreten sein wird.

 
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